{Geschichten} Ein kleiner Liebesbrief … Workshop bei Nadia Meli

Hallo liebe Leute!

Heute geht es mal um was ganz anderes – um einen kleinen Post an und über meine Kollegin Nadia Meli – die mir so viel mitgegeben hat auf meinem Weg als Fotografin.

Aber zurück auf Anfang.

Gaaaaanz auf Anfang …

 

 

 

Wie ich auf Nadia aufmerksam wurde

Ich erinnere mich wie heute, als wir am Anfang unserer eigenen Fotografenkarriere standen – Hochzeiten sollten es sein – ja klar! Wow, schaut euch an, was die Kollegen für geiles Zeug machen!! Ahhhhh! 🙂

In dieser Phase besuchten wir einen guten Freund von uns (liebste Grüße an dieser Stelle an Mo von www.thirty-seven.de 😉 ), der uns ein Shooting einer jungen Fotografin zeigte mit den Worten „Schaut euch das an, wenn ich mal heirate, dann will ich von IHR Fotos!!“
Nadia, kannst Du Dich erinnern – es war das Shooting mit dem Herz im Apfel…

Das war der Moment, in dem ich anfing zu verfolgen, was Du so machst und wie Du es machst. Ich fand es wahnsinnig faszinierend, dass Du „einfach gemacht hast, was Du liebst“ – mit einer Leichtigkeit, die mich nach wie vor die Luft anhalten lässt.

 

Meine erste Mentoring Session

Viele Jahre später habe ich dann eine One-2-One Mentoring Session bei Dir gebucht … und hui ging dieser Tag schnell vorüber.
Wir haben gequatscht und gequatscht und gequatscht – ich habe Dir Millionen Löcher in den Bauch gefragt, hab zum ersten mal Deinen Eddy kennengelernt und habe vieeeeeel gelacht und so viel mitgenommen. Mein Hirn hat wochenlang „nachgerührt“ – und ich hab mich zum ersten mal bestätigt Gefühlt: Fotografie hat nichts damit zu tun wie groß Deine Kamera ist, oder ob Du aus dem FF einen 8 stündigen Vortrag über Kameratechnik rausknallen kannst. Nein. Es geht viel mehr um Herz. Um sehen. Um Gefühl.
Danke dafür. Noch heute.
Endlich war ich mir sicher: Ich bin auf dem richtigen weg.

Persönlich fand ich allerdings eins ganz besonders schade nach diesem wunderbaren Tag: Fotografen sind eben Fotografen. Für sich selbst wird viel zu selten die Kamera ordentlich gezückt 🙂 …
Ende vom Lied war, ich habe folgende Erinnerungsbildchen 😀 – ich muss immer noch schmunzeln!

Nadia_001-2 Nadia_001

DAS sind die einzigen Bilder (in mehrfacher Ausführung 😉 ), die ich während dieses Workshops gemacht habe.
Also schade ist das nicht wegen des Motivs – leckere Erdbeeren und ein schöner Teppich :D. Das ist ja auch schon was, nech?

Diese unbeweglichen Motive waren immerhin so freundlich mir Modell zu stehen, während Nadia mir in 3 Sätzen die „Angst“ vorm manuellen Fotografieren genommen hat :). BÄM! Nummer 2 der wichtigsten Dinge, die man als Fotograf so lernt 😉

Schade war also lediglich, dass wir kein einziges Erinnerungsfoto von uns gemacht hatten.

 

Wie ging es weiter

Einige Zeit später traf ich mich mit meiner kleinen Tochter und Nadia und Eddy in Stuttgart – einfach so zum quatschen. Dabei sind einige Fotos entstanden – ich hoffe liebe Nadia, Du bist nicht zu böse, wenn ich diese hier jetzt zeige.

So sehe ich Dich. So habe ich Dich kennengelernt.
Lustig, lebensfroh, unkompliziert.
Und auch wenn wir in vielen Bereichen des Lebens sicherlich meilenweit auseinander liegen, seid Du und Eddy zwei Menschen, mit denen man einfach nur gerne Zeit verbringt.

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Und auch Eddy möchte ich an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön für seine Hilfe anmerken – er weiß schon warum. 😉

 

Und nu komm endlich zum Punkt!! The Signature Style System.

Jaajaaa! Lange rede kurzer Sinn: Kommen wir zum eigentlichen Punkt.

ICH HABE ES WIEDER GETAN! 🙂

Ja ich habe wieder einen Kurs bei Dir liebe Nadia gebucht.
Der geneigte Kollege wird sich jetzt fragen: Warum bitte bucht man zwei Kurse beim gleichen Fotografen? Da lernt man doch gar nichts mehr.

Nun …. das mag ja bei vielen anderen Fotografen so sein :).
Also warum habe ich mich bei The Signature Style System registriert? Einem Online-Kurs dazu noch? Taugt das denn was???

Nun, all diese Fragen habe ich mir auch gestellt.
Warum brauche ich Nadias Expertise nochmal?

Als Nadia die Zielgruppe des Kurses definierte sah ich mich. Ich sah mich genau da stehen. Mitten im Newsletter-Bild.
Ziellos. Ein bisschen gefrustet. Unzufrieden.

Mein Frustrationslevel nach letzter Saison war sehr hoch – ich war mit vielem nicht zufrieden und am allermeisten mit mir selbst. Ich war ausgebrannt. Ich habe meine Kamera nicht mehr angeschaut, wenn es nicht UN.BE.DINGT sein musste.

Ich hatte die Hoffnung wieder „Wind unter meine Flügel“ zu bekommen. Herauszufinden, ob es hier einen Ausweg gibt.
Nach diesem Kurs kann ich nur soviel sagen: Es war hart. Und gleichzeitig erleichternd. Es ist kein Kurs zur Fotografie. Es ist ein Kurs zu sich selbst.

Hart ist das ganze deswegen, weil dieser Kurs nicht einen Tag „Blabla von Vorne“ ist, sondern weil man vielleicht zum ersten mal gezwungen ist sich selbst zu stellen.
Man ist gezwungen sich ins eigene Fotografen-Gesicht zu sehen und ehrlich zu sagen: Das ist gut. Das ist schlecht.

Erleichternd ist der Kurs, wenn man herausfindet/sich eingesteht, warum etwas nicht klappt. Und der Stein der einem vom Herzen fällt, wenn man feststellt, dass einem eigentlich nicht so wahnsinnig viel zum persönlichen Glück fehlt.
Die Erkenntnis, dass die Tretmühle in der man sich befindet oft selbstgemacht ist befreit ungemein.

Letztendlich geht es doch auch um die eigene Fotografie im Sinne von echten Shootings und wie man es schafft das eigene Ich in seinen Bildern wieder zu finden und endlich happyhappyhappy zu sein. 🙂

Nadia begleitet diesen Prozess sehr persönlich, und der unpersönliche Online-Kurs ist so gar nicht unpersönlich.
Die aus TSSS gewachsene Community ist wundervoll. man fühlt sich mit seinen Fragen gut aufgehoben, es findet ein echter Austausch und konstruktive Kritik statt. Ich freue mich jetzt schon darauf, welche Freundschaften sich daraus ergeben.

Nadia, ich möchte dir nochmal Danke sagen. Danke für diese Erfahrung.
Meine Erkenntnisse sind bereits in Umsetzung – und ich bin sehr gespannt was mich ab jetzt alles erwarten wird.

 

Ganz viele Kussis für Dich und Eddy – alles Liebe

S. #officialfangirl

 

 

 

 

 

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